Riester Rente Rechner


Wer sich für den Abschluss der Riester Rente entscheidet, der wird auf dem richtigen Weg sein, eine gute private Altersvorsorge zu nutzen. Es entscheiden sich leider noch immer zu wenig Menschen für diese, obwohl die Versorgungslücke für das Alter jedem bekannt sein sollte.

Mit dem Riester Renten Rechner ist eine Möglichkeit geschaffen worden, damit jeder sehen kann, mit welchen Aufwendungen er selbst rechnen muss, um in den Genuss der Zuschüsse durch den Staat zu kommen. Jeder, der die Riester Rente abschließen möchte, sollte sich vorab informieren, um das beste aus der Rentenversicherung herauszuholen.

Den Rechner kann selbst ein Laie bedienen, da hier nur sehr wenige Angaben, und diese wird jeder wissen, erforderlich sind. Benannt werden muss das Jahreseinkommen aus dem letzten Kalenderjahr, der Familienstand, ob, und wenn ja, wie viele Kinder da sind, und das war es schon. Errechnet wird jetzt:

  • welche Eigenleistung erbracht werden muss, damit die volle Förderung erhalten werden kann,
  • wie hoch der Zuschuss des Staates sein wird,
  • ob es zudem noch zu einer Steuerentlastung kommen wird,
  • und wie teuer der Monatsbeitrag sein wird.

Mehr Informationen kann ein Rechner nicht geben, als dass der Nutzer erkennen kann, welche Vorteile und in welcher Höhe durch die Riester Rente erhalten werden können.

Der Riester Rente Vergleich

Wie überall gibt es auch bei der Riester-Rente gute und schlechte Angebote. Wer für das Alter ausreichende Vorsorge aufbauen möchte, der sollte keine Riesterrente abschließen, ohne vorab einen Vergleich gemacht zu haben. Schwankungen bei den Erträgen können die Privatrente stark beeinflussen. Und das möchte sicherlich niemand, der sich für den Abschluss entschieden hat. Das Bestmögliche sollte aus der Rentenversicherung herausgeholt werden, damit sie eben auch einen großen Nutzen bringen kann. Nicht nur die Renditen sollten vorab verglichen werden, sondern auch die Bedingungen, die der Vertrag mit sich bringt. Auch hier sind bei vielen Anbietern andere Vorgaben zu finden. Gleiches gilt für die Kosten, die die Anbieter für den Riestervertrag in Rechnung stellen werden. Auch hier sind unterschiedliche Summen zu finden, sodass der Weg zu dem günstigen Angebot gegeben werden kann.

Der Vergleich wird helfen, dass die Wahl zu dem Anbieter erfolgen kann, der nicht nur geringe Kosten erheben wird, hohe Gewinne ermöglichen kann, sondern zudem auch bei den Leistungen rund um die private Rentenversicherung gut abschneiden wird.

Vor dem Vergleich sollten alle Informationen zu der Riester Rente genauestens studiert werden. Nur so kann der Nutzer des Rechners bei dem Vergleich genaue Angaben machen, und wird das Ergebnis auch umsetzen können.

Der Riester-Rechner wird individuelle Angaben von jedem Nutzer benötigen, damit die Angebote eben direkt auf die Bedürfnisse zugeschnitten werden. Neben dem Geschlecht wird das Geburtsdatum in den Rechner eingegeben werden müssen. Der Familienstand muss bestimmt werden, die Anzahl der Kinder ist ebenso zu benennen, da mit diesen Angaben die Zuschüsse eventuell höher werden können. Und nicht vergessen werden darf das Bruttoeinkommen des letzten Jahres, damit mit diesem Wert errechnet werden kann, welche Beiträge gezahlt werden müssen, damit die volle Zulage durch den Staat erhalten werden kann. Weiterhin kann sich der Nutzer auf eine Form der Riester Rente festlegen, und kann auch bestimmen, in welcher Höhe die Zuschüsse erhalten werden sollen.

Mit diesen Angaben wird der Rechner damit beginnen, die Tarife aller Anbieter zu ermitteln. Es wird keine große Wartezeit entstehen, bis das Ergebnis zu erkennen ist. Der Vergleichsrechner bietet den Vorteil an, dass die Anbieter, bei denen die Kosten für den Versicherungsschutz am geringsten sind, in dem Riester Rechner zuerst aufgeführten sind. Weiterhin ist es bei der Altersvorsorge sehr wichtig, welche Gewinne erzielt werden können, sodass auch eine Anordnung nach diesem Aspekt denkbar wäre. Beachtet werden muss aber, in welcher Form die Gewinne dargestellt werden. Und hier ist dann der weitere Schritt des Vergleichs zu machen. Es müssen die Leistungen einmal genau angeschaut werden, damit auch hier die Qualität stimmt. So sollte geschaut werden, ob es sich bei den errechneten Gewinnen um garantierte Gewinne handelt, wie die Gewinne entstehen, sprich, ob ein fester Zins vergeben wird, weiterhin eine Überschussbeteiligung denkbar oder vielleicht schon eingerechnet ist, etc.. Bei den Bedingungen sollte auch genauestens beachtet werden, wie es sich mit dem Anbieterwechsel oder der Kündigung verhält. Denn auch dieser Punkt ist häufig einer, der den Versicherungsnehmern später Steine in den Weg legen kann. Sind alle Punkte, die einem selbst bei der privaten Altersvorsorge wichtig sind, erkannt und bedacht, dann wird sich der eine oder andere Anbieter herausstellen, bei dem der Abschluss des Vertrags gemacht werden sollte.

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Riester Rente

Riester RenteGleichzeitig mit der Rentenreform von 2001 wurde die staatlich geförderte Riester Rente eingeführt. Sie soll Arbeitnehmern ermöglichen für das Alter vorzusorgen, bisher wurden etwa 16 Millionen Riester-Renten-Verträge unterzeichnet. Die Riesterrente erlaubt es, dass sich der privat Vorsorgende für das Alter, neben den Zinsen auf Zuschüsse durch den Staat freuen kann. Doch kann diese Leistung nicht allen Menschen gegeben werden. Es werden strenge Vorgaben gemacht, wann und in welcher Höhe die staatlichen Zuschüsse erhalten werden können.

Zuerst einmal muss eine Beschäftigung vorliegen, mit der Abgaben zur Sozialversicherung gezahlt werden. Der Versicherungsnehmer muss also auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, damit der Staat Zuschüsse zu der privaten Rentenversicherung zahlt. Ausnahmen sind aber auch hier schon zu finden.

Generell kann jeder, der einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht auch einen Zuschuss zu der Riester Rente erhalten. Aber nicht nur die Beschäftigung an sich sichert den Zuschuss, sondern gehören auch andere Personengruppen dazu, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen:

  • so zahlen Arbeitslose in diese ein
  • aber auch Frauen und Männer in der Elternzeit
  • jeder, der einer geringfügigen Beschäftigung nachgeht und auf die Freistellung der Sozialabgaben verzichtet
  • in der Rentenversicherung pflichtversicherte Handwerker

etc.

Die Liste der zulagenberechtigten Personen ist also weitaus größer, als vermutet.

Damit die Höhe der Zuschüsse auch ausgemacht werden kann, werden die Einzahlungen in den Rentenversicherungsvertrag zugrunde gelegt. Wer hier von seinem letzten Bruttojahreseinkommen mindestens 4% aufgebracht hat, der erhält den vollen Zuschlag. Wer entsprechend weniger in den Riester Vertrag eingezahlt hat, der erhält den prozentualen Anteil als Zuschuss gezahlt. Als Mindesteinlage muss jährlich ein Betrag von 60€ eingezahlt werden.

Alleine schon mit den Zulagen kann sich der Rentenvertrag also lohnen, die anderen Gewinne in der Form der Zinsen oder sonstigen Wertsteigerungen machen einen doppelten Gewinn aus.

Mittelbar zulagenberechtigt sind auch die Ehepartner. Wenn der Partner einen Riester Vertrag abgeschlossen hat, und dieser mit seinen Zahlungen und den sonstigen Vorgaben zu dem berechtigten Personenkreis gehört, kann so auch eine Person die Zulagen erhalten, die sonst z.B. wegen einer Selbstständigkeit nicht berechtigt wäre. Voraussetzung ist aber, dass der Mindesteinlagenbetrag von 60€ im Jahr selbst in den Vertrag gezahlt wird. Sind Kinder vorhanden, kann die Kinderzulage aber nur einem Partner zugeteilt werden.

Wem die finanzielle Belastung durch die Riester Rente zu hoch ist kann die Beiträge anpassen lassen. Allerdings sollten Versicherungsnehmer darauf achten, dass die Förderungen vom Staat dementsprechend geringer ausfallen. Anders als bei einer Kündigung des Vertrages entfallen die bisher erhaltenen staatlichen Zulagen nicht. Allerdings ändert die geringere Beitragshöhe den Anspruch der Rentensumme im Alter. Es besteht die Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt wieder höhere Beiträge in die Riester Rente einzubezahlen. Dies ermöglicht es, die Höhe der Rente wieder steigen zu lassen.

Formen der staatlichen Förderung

Zum einen besteht die staatliche Unterstützung bei der Altersvorsorge der Rente aus den schon erwähnten geldlichen Zuschüssen. Zum anderen wird es aber auch möglich sein, durch die Einzahlungen in den eigenen Vertrag die Steuerlast reduzieren zu können. Derjenige, der die Riester Rente nutzt, kann mit seiner Form der Altersvorsorge also in mehreren Bereichen punkten.

Die Zulagen, die der Staat Jahr für Jahr zahlen wird, sind von der Höhe hier immer eine individuelle Sache. Sie werden anhand der Höhe der Einzahlungen bemessen, aber auch werden Familien mit Kindern besondere Unterstützung finden. Hat der Sparer Kinder, so kann sich die staatliche Zulage noch einmal durch die Anzahl der Kinder erhöhen und auch an dem Geburtsdatum der Kinder wird noch einmal unterschieden.

Die Zulage für den Sparer selbst kann bis zu 154€ betragen. Für Kinder kann zudem jedes Jahr ein Betrag von bis zu 185€ bzw. für Kinder, die nach 2008 geboren sind, sogar bis zu 300€ erhalten werden. Wie hoch die staatliche Unterstützung ist, hängt davon ab, wie viel von dem eigenen Jahreseinkommen in den Riester Vertrag eingezahlt wird. Wer 4% oder maximal 2.100€ aufbringt, dem steht die volle Förderung zu. Bei allen anderen Sparern wird der Betrag entsprechend des prozentualen Wertes geringer angesetzt.

Neben den direkten Zuschüssen kann sich der Vertrag auch positiv auf die zu zahlende Einkommenssteuer auswirken. Auch hier fördert der Staat die Altersvorsorge aktiv. Die Ausgaben, die im Jahr für die Beitragszahlungen anfallen, können als Sonderausgaben bei der Steuererklärung angegeben werden. Auch hier gilt die Höchstgrenze von 2,100€. Einzahlungen darüber hinaus sind nicht steuerrelevant. Das Finanzamt prüft, ob die Steuerersparnis höher ist, als die gezahlten Zuschläge und zahlt dann ggf. diese Summe, die als Differenz aufgetreten ist, an den Steuernehmer aus, bzw. reduziert so die Steuerlast.

Damit viele Menschen von der Riester Rente profitieren können, wird sie auf dem Markt mit unterschiedlichen Varianten geboten.

  • klassische Riester als Rentenversicherung,
  • Riester Sparplan,
  • Riester Fondssparen,
  • Wohn Riester

Welche Form genutzt werden soll, ist immer von den individuellen Vorgaben abhängig.

Wann und wie die Riester Rente erhalten

Die Riester Rente ist als lebenslange monatliche Rentenzahlung gedacht. Nur unter diesem Aspekt kann sie förderberechtigt bleiben. Es bedeutet also, dass im Rentenalter die Versicherung oder das Kreditinstitut dem Kunden monatlich einen festen Betrag auszahlen wird, so lange er lebt.

Das Alter für den Beginn der Auszahlung liegt bei frühestens 60 Jahren, Sparer, die sich erst nach 2012 für den Abschluss des Riestervertrages entschieden haben, können erst mit dem Alter von 62 Jahren Leistungen aus der Rentenversicherung erhalten. Das Alter, zudem die Auszahlung beginnen soll, kann aber durch den Versicherungsnehmer selbst bestimmt werden, sodass auch später erst mit der Auszahlung begonnen werden kann, wenn das Geld vorher nicht benötigt wird, weil noch Arbeitseinkommen besteht. Wird das Geld zusätzlich ausgezahlt, bedeutet es, dass die Steuerausgaben ansteigen würden.

Seit dem Jahr 2005 besteht auch die Möglichkeit, dass zur Auszahlungsphase einmalig eine höhere Summe erhalten werden kann. Bis zu 30% des Guthabens kann durch den Anbieter, bei Wunsch des Vorsorgers so mit einer Einmalzahlung erhalten werden. Die restliche Summe wird weiterhin als monatliche Rente zur Auszahlung kommen. Der Vorteil bei dieser Variante ist darin zu sehen, dass sich z.B. bestehende Kredite ablösen lassen, damit diese im Alter und bei den geringeren Einnahmen nicht mehr bedient werden müssen. Nachteilig ist es zu sehen, dass das ausgezahlte Guthaben, welches durch die Einmalzahlung erfolgt, voll zu versteuern ist.

Steuern

In der Ansparphase sind die Einkünfte nicht zu versteuern. Auch das Guthaben aus dem Vertrag ist steuerlich nicht relevant. Allerdings müssen in den Zeiten der Auszahlung der Rentenversicherung diese voll versteuert werden. Mit der nachgelagerten Besteuerung wird ein Vorteil entstehen können, denn sind die Steuerlasten der Rentner in der Regel durchweg geringer, als in der Zeit des Arbeitslebens.

Es gilt, dass die Auszahlungen der Riester Rente im vollem Umfang versteuert werden müssen. Dazu gehören sowohl die Einzahlungen als auch die Auszahlungen der Rente selber. Vermieden werden kann es nur, wenn in der Ansparphase auf die steuerliche Besserstellung verzichtet wird, aber dann macht der Riester-Vertrag ja nur noch halb so viel Sinn.

Ein Rentner versteuert seine Einnahmen aber deutlich geringer, sodass die Steuerlast im Vergleich zu der, die in der Ansparphase bestünde, um ein Vielfaches geringer ausfallen wird.

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Arbeitslose

Riester Rente für ArbeitsloseArbeitslose sollten nicht auf die Riester Rente verzichten. Sie brauchen nur einen niedrigen Betrag in die Riester-Rente einbezahlen um die volle staatliche Förderung zu bekommen. Im Allgemeinen reicht es wenn fünf Euro monatlich in die Vorsorge finanziert werden. Die Rente richtet sich immer nach dem Einkommen des Versicherungsnehmers. Ist das Einkommen niedrig, ist auch der zu leistende Betrag gering.
Besonders für Frauen mit mehreren Kindern ist die Riesterrente bei einer Arbeitslosigkeit eine gute Möglichkeit für das Rentenalter vorzusorgen. Sie erhält zum einen die Zulage für die Kinder und zusätzlich die Zulagen vom Staat für sich selbst.

Arbeitslosengeld 2

Wer länger als ein Jahr arbeitslos ist muss bei der gesetzlichen Rentenversicherung mit erheblichen Einbußen rechnen. Seit 2011 zählt der der Zeitraum des Arbeitslosengeldes 2 nicht mehr als Pflichtversicherungszeit. Von der Arge werden in dieser Zeit keine Rentenbeiträge an die gesetzliche Rentenversicherung bezahlt. Um später nicht in die Altersarmut zu verfallen, sollte auf jeden Fall Privat vorgesorgt werden. Da die Beiträge der Riester-Rente in der Zeit, in der man arbeitslos ist, sehr niedrig sind, sollte man nicht auf diese Form der Altersvorsorge verzichten.

 

Azubis

Riester Rente für AzubisAuszubildende haben die Möglichkeit privat für das Rentenalter vorzusorgen. Gegenüber anderen Generationen ist dies ein deutlicher Vorteil. Damals war noch nicht bekannt, dass man unter einem Betrag von 2500 € brutto später an der Altersarmut leiden muss. Je früher man anfängt sich eine zusätzliche Rente aufzubauen, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit sich später stark einschränken zu müssen.

Azubis können stark von der Riester Rente profitieren. Besonders im ersten Jahr ist die Rente attraktiver als die meisten anderen Vorsorgearten. Er bekommt einen Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200 € als Einmalzahlung. Wenn er zusätzlich jeden Monat 28 € in die Riester-Rente einbezahlt hat er in diesem Kalenderjahr bereits 690 € auf seinem Sparkonto. Er bezahlt selbst 336 Euro ein und erhält Zuschüsse in Höhe von 354 Euro. Dies ist also mehr Geld als er selbst dafür aufbringen musste.

Der Berufseinsteigerbonus

Um die Riester-Rente für junge Menschen attraktiver zu machen gibt es seit dem Jahr 2008 einen Berufseinsteigerbonus. Im ersten Jahr der Laufzeit können sich Versicherungsnehmer unter 25 einmalig über 200 Euro freuen. Doch nicht nur Personen die mit ihrer Ausbildung angefangen haben bekommen diesen Zuschuss, sondern alle jungen Menschen.
Um diesen Bonus zu erhalten ist kein gesonderter Antrag notwendig, der wird automatisch im nächsten Kalenderjahr auf das Vorsorgekonto gebucht. Es ist aber wichtig alle erforderlichen Beiträge zu zahlen, um auch die volle Höhe dieses Bonus zu bekommen. Wird dies nicht getan, vermindert sich diese einmalige Bonuszahlung entsprechend der Beitragszahlungen.

Beamte

Riester Rente für Beamte

Auch Beamte haben die Möglichkeit einer Förderung für die Riester Rente zu erhalten. Die einzige Voraussetzung ist eine Freistellung der Versicherungspflicht. Diese bekommen Beamte bei Ihrem zuständigen Dienstherrn.

So bekommen Beamte die Riester-Rente

  • 1. Einen zertifizierten Riester Vertrag abschließen
  • 2. Überprüfung, ob Sozialversicherungsnummer angekommen ist
  • 3. Mitteilung der Sozialversicherungsnummer bei Besoldungsstelle
  • 4. Antrag der Zulagennummer ist beim Arbeitgeber bzw. der Besoldungsstelle abzugeben
  • 5. Zentrale Zulagenstelle (ZfA) vergibt die entsprechende Zulagennummer
  • 6. Einwilligung der Übermittlung an die zuständige Stelle
  • 7. Einverständniserklärung erfolgt formlos
  • 8. Durch die Einverständniserklärung kann die ZfA den Mindesteigenbetrag ermitteln

Beamte haben eine Frist um die Einwilligung abzugeben, bis spätestens zum Ende des zweiten Vertragswerkes muss diese vorliegen. Sollte dies nicht der Fall sein erhalten die Anleger keine Zulagen oder nicht die Möglichkeit die Riester-Rente steuerlich geltend zu machen. Sollte ein Wechsel des Dienstherrn vorliegen muss die Erklärung bei der entsprechenden Besoldungsstelle abgegeben werden. So kann der neue Dienstherr die Zulageberechtigung unterzeichnen und übermitteln.

Fonds

Riester Rente FondsDiese Art bietet eine höhere Rendite als die klassische Riester-Rente und ist oftmals günstiger zu bekommen. Besonders jüngere Anleger können von dieser Form profitieren, sie haben eine größere Chance auf eine hohe Rendite als bei anderen Varianten.

Damit eine Spareinlage garantiert werden kann, wird das Vermögen nicht nur in Aktien und Wertpapiere angelegt. Die Beiträge werden auch in sichere Renten und Garantiefonds einbezahlt. Bei einer staatlichen Strategie des Anlegens hängt die Rendite von der Restlaufzeit und der Höhe von den Zinsen ab. Wesentlich lukrativer ist die dynamische Anlagestrategie, hier ist die Rendite abhängig von der Entwicklung des Aktienmarkts.

Auch wenn das Risiko bei der Fondsgebundenen Riesterrente höher ist sollte man über diese Strategie nachdenken. Verlieren kann man dabei nichts. Die Anbieter sind gesetzlich dazu verpflichtet den Anlegern mindestens die eingezahlten Beiträge und die staatlichen Zulagen im Rentenalter auszubezahlen. Der Fondssparplan ist laut einer Langzeitstudie sehr lukrativ, in den letzten zehn Jahren wurden hier Renditen von über 7 % erwirtschaftet.
Insbesondere in der Sparphase ist der Fondssparplan sehr günstig. Der Ausgabeaufschlag der Beiträge wird über die Gesamtlaufzeit abgezogen. Im Moment liegt dieser Aufschlag bei höchstens 5 Prozent, bei der herkömmlichen Riester-Rente dagegen sind es 20 Prozent.
Bei vielen Anbietern wird ein Fondssparplan derzeit für rund 2 Prozent angeboten. Auch im Vergleich zu einer Lebensversicherung sind die Fondssparpläne deutlich attraktiver darf man hier staatlichen Zulagen bekommt.

Fondssparen

Mit den Riesterfonds ist eine sehr attraktive Form der Rentenversicherung geschaffen worden. Der Vorteil bei diesem Produkt ist einfach der, dass sehr hohe Gewinne erzielt werden können. Auf der anderen Seite ist die Sicherheit gerade bei den Riester Produkten darin zu sehen, dass durch das Gesetzt geregelt ist, dass zu Beginn der Rentenzeit die eingezahlten Beträge plus etwaiger Zuschüsse auch ausgezahlt werden müssen. Alle weiteren Gewinne können zudem die eigene Rente vergrößern. Anders als bei sonst üblichen Fonds aber kann es nicht passieren, dass der Anleger einen Verlust des Geldes hinnehmen muss. Dieses kann nur anhand der Gewinne erfolgen, die bei einer falschen Anlage so nicht mehr ausgezahlt werden. Es werden aber garantiert die eingezahlten Beträge wieder ausgezahlt werden.

Und genau dieses macht das das Riester Fondssparen für viele Menschen so interessant. Wer will nicht mehr Geld im Alter haben, die Steigerungen sind recht deutlich zu sehen. Und aus dem Grund werden viele Menschen, die sonst nicht in Investmentfonds investieren würden, dieses bei den Riester Verträgen aber machen.

Wie bei allen Riester Verträgen auch, werden die Rentenversicherungsnehmer die geforderten Bedingungen erfüllen müssen, damit sie in den Genuss der staatlichen Förderung kommen können. Dazu zählt die Höhe der Aufwendungen für das Fondssparen und auch, dass ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis besteht.

Vorteile:

  • hohe Renditen möglich,
  • Sicherheit besteht darin, dass zumindest das eingezahlte Geld zusätzlich der Zulagen zur Rentenzeit ausgezahlt werden können,
  • keine weiteren Kosten.

Nachteile:

  • Schwankungen werden sich auf die Gewinne auswirken.

Geeignet für Menschen, die

  • mehr aus ihrer Rente machen möchten,
  • Menschen, die mit den eigenen Beiträgen und den Zuschüssen ihren Lebensabend bestreiten können.

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Kündigen

Riester Rente kündigen

Die Riester-Rente kann von dem Vertragsinhaber jederzeit gekündigt werden. Doch bevor man diesen Schritt geht, sollte man einige Dinge beachten. Eine Kündigung führt meist dazu, angespartes Geld zu verlieren und wird dadurch zu einem Verlustgeschäft. Außerdem werden alle staatlichen Vorzüge einbehalten. Dies sind alle direkten Zuschüsse, die daraus resultierenden Renditen und die steuerlichen Begünstigungen. In vereinzelten Fällen kann es sogar vorkommen, dass der Anleger Zuzahlungen leisten muss.

Was muss bei einer Kündigung beachtet werden?

In der Ansparphase kann eine Kündigung für den Anleger ein Verlustgeschäft sein. Insbesondere dann, wenn der Vertrag in den ersten fünf Jahren gekündigt wird. Im Normalfall bekommen Anleger nur die tatsächlich geleistet Einlagen von den Anbietern ausbezahlt. Bei einigen Vertragsinhabern wird der Verlust sogar noch größer, nämlich dann, wenn die Versicherung Kündigungskosten mit in den Vertrag aufgenommen haben.

Wer seinen Vertrag kündigen möchte, sollte in seinem Kündigungsschreiben mitteilen das von Rückwerbeversuchen abzusehen ist. Viele Anbieter werden ansonsten versuchen sie davon zu überzeugen, dass sie den bestehenden Vertrag aufrechterhalten sollen. Außerdem muss das Kündigungsschreiben den Zeitpunkt der Kündigung enthalten. Hier ist es oft sinnvoll den Zeitpunkt: „zum nächst möglichen Termin“ zu verwenden. Somit ist gewährleistet, dass sie auf jeden Fall die vertragliche Kündigungsfrist einhalten und der Anbieter dem Schreiben nicht widersprechen kann.

Durch eine Kündigung wird nicht automatisch die Einzugsermächtigung aufgehoben, diese sollten sie ebenso kündigen die die Riester-Rente selbst. Es empfiehlt sich außerdem eine Bankverbindung anzugeben, auf die der Rückkaufswert überwiesen werden soll.

Die Alternativen zur Kündigung

Wer nicht mehr in die Riester Rente einbezahlen möchte braucht den Vertrag nicht zwangsläufig zu kündigen. Wer unter einem finanziellen Engpass leidet, kann seinen Vertrag auch Beitragsfrei stellen lassen. Dies bedeutet, in dieser Zeit müssen Sie keine Einzahlungen vornehmen. Auch ein Wechsel des Anbieters ist möglich, dies ist sinnvoll wenn Sie mit den Leistungen oder der Rendite nicht zufrieden sind. Bei einem Wechsel der Riester-Rente verlieren Sie zudem nicht die staatlichen Förderungen, sondern können diese in den neuen Vertrag übernehmen. Es lohnt sich daher die Angebote in regelmäßigen Abständen zu vergleichen und einen Wechsel der Anbieter anzustreben.

Beitragsfreistellung

Seinen Riester Rentenvertrag ruhen zu lassen ist meist deutlich günstiger als die Kündigung. Wer seinen Vertrag beitragsfrei stellt, muss weder auf die Zulagen, noch auf die steuerlichen Vorteile verzichten. Besonders in den ersten Jahren nach dem Abschluss des Vertrages werden die Gebühren der Riester-Rente mit den Einzahlungen und den gewährten Zuschüssen verrechnet. Eine vorzeitige Kündigung des Rentenvertrags kann für einen Verbraucher teuer werden.

Wer seine Riester-Rente beitragsfrei stellen lassen möchte, muss den zuständigen Anbieter mitteilen, ab wann dies geschehen soll. Dies muss zwingend in schriftlicher Form erfolgen.
Die erhaltenen staatlichen Zulagen und die steuerlichen Vorteile zuzüglich den Renditen bleiben Ihnen erhalten. Allerdings werden bei einer vorübergehenden Beitragsfreistellung keine weiteren staatlichen Zuschüsse gewährt. Die garantierte Rente im Alter wird außerdem neu berechnet.

Sparplan

Riester Sparplan

Ein Riester Vertrag als Geldanlage wird von einigen Kreditinstituten angeboten. Hierbei handelt es sich um eine Geldanlage, die mit dem Übergang in das Rentenalter ausgezahlt werden kann. Also ebenso, wie bei dem klassischen Riestervertrag der Fall.

Die Kreditinstitute bieten die Anlageform mit meist einem variablen Zinssatz an, sodass die Erträge aus den Gewinnen immer nicht sicher sind. Dass es einen Garantiezins gibt, ist ebenso selten zu finden, wie einen festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit der Geldanlage. Die Zinsen werden an das Niveau des Leitzinses angepasst, sodass Schwankungen eben nicht ausgeschlossen werden können. Dafür aber können alle weiteren Besonderheiten der Rente, wie die staatlichen Zuschüsse und auch die Steuervergünstigung erhalten werden.

Die Banken verzichten im Gegenzug darauf, dass sie dem Kunden weitere Kosten in Rechnung stellen werden, so entfallen Gebühren für die Beantragung, etc. Hiermit kann oft die Zinsschwankung wettgemacht werden.

Der Sparer kann monatlich feste Beträge, wie bei anderen Sparvarianten auch, anlegen. Damit die Zuschüsse erhalten werden können, muss der Betrag den Mindestsatz von 5€ im Monat erreichen. Die volle Förderung wird es dann erhalten, wenn die Anlagesumme 4% des letztjährigen Bruttoeinkommens beträgt.

Vorteile:

  • keine weiteren Kosten,
  • Flexibilität beim eigenen Sparplan kann oft gewährleistet werden,
  • hohe Sicherheit, da die selbst eingezahlten Beträge und die Zuschüsse garantiert werden können

Nachteile:

  • variable Zinsen,
  • keine Garantieverzinsung

geeignet für Menschen, die

  • nur kurze Anlagezeiten haben, da keine Kosten anfallen und bei denen die Sicherheit an erster Stelle steht.

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Vertrag

Riester Vertrag

Wer sich bei der Altersvorsorge für den klassischen Riester Vertrag entscheidet, der wird alle Vorzüge einer sicheren und gewinnbringenden Anlage spüren. Sicherheit besteht aus der Sicht, dass der Beitrag auch direkt in das Guthaben umgewandelt werden kann. Alle eigenen Einzahlungen werden somit im Alter wieder ausgezahlt werden können.

Dazu kommt es, dass der Staat seine Zuschüsse leisten wird. Bei kaum einer anderen Altersvorsorge können so viele Menschen davon profitieren, dass sie mit geringen Eigenleistungen das Guthaben so vergrößern können.

Neben den Zuschüssen wird die Riester Rente aber auch durch die Zinsen noch aufgewertet werden können. Je nach Anbieter lassen sich unterschiedliche Zinsen erhalten, die so in die eigene Rentenzahlung einfließen werden. In der Regel sind es Festzinsen, die dem Kunden gegeben werden, da so die Erträge zum einen sicher und zum anderen stetig erhalten werden können. Zudem wird es oft dazu kommen, dass der Versicherungsvertrag eine Überschussbeteiligung anbietet. Dann, wenn die Versicherung mit der Anlage selbst mehr eingenommen hat, als sie den Kunden als Mindestverzinsung angeboten hat, kann so ein weiterer Betrag zur Auszahlung kommen.

Das Riester Sparen ist eine Anlageform, die sich schon für wenig Geld lohnen wird. Gerade Geringverdiener wissen oft nicht, von welchem Geld sie die Private Altersvorsorge finanzieren sollen. Da bei dem Riester Vertrag aber schon mit einer geringen monatlichen Zahlung, von umgerechnet 5€ die Altersvorsorge aufgebaut werden kann, der Staat anteilig auch etwas dabei tun wird, wird es sich lohnen.

Vorteile:

  • Garantieverzinsung,
  • Überschussbeteiligung

Nachteile:

  • hohe Kosten bei Vertragsabschluss,
  • kaum Flexibilität, Wechseln des Anbieters oder kündigen führt zu finanziellem Verlust

geeignet für Menschen, die

  • eine lange Laufzeit wählen, sodass die Kosten aufgefangen werden können,
  • eine sichere Form der Rentenversicherung wünschen

Wohn Riester

Wohn RiesterDie Wohn-Riester Rente, auch unter dem Namen Eigenheim Rente bekannt, ist eine staatliche Förderung von eigenem (selbstgenutztem) Wohneigentum. Dies kann ein eigenes Haus, aber auch eine eigene Wohnung sein. Anders als bei der herkömmlichen Rente werden hier keine liquiden Mittel angespart, sondern es erfolgt eine Rentenvorsorge in Form einer eigenen Immobilie. So braucht man im fortgeschrittenen Alter keine Miete mehr zahlen und kann seinen normalen Rentenanspruch für andere Dinge verwenden.

Wer sich für eine Baufinanzierung entscheidet, der ist gut beraten, wenn er direkt auch das Wohnriester nutzt. Denn die Eigenleistungen und die staatlichen Zuschüsse werden die Restkreditsumme deutlich verringern können. Da diese Gelder zudem als Eigenkapital durch die Banken und Bausparkassen angerechnet werden, steigt die Bonität der Kreditnehmer an, sodass die Zinsen ggf. geringer werden können. Deutlich wird es, das hierbei das Geld aus der Altersvorsorge sofort verwendet werden darf. Bei allen anderen Varianten sind diese erst dann nutzbar, wenn das Rentenalter erreicht wird.

Ob die Immobilie selbst gebaut wird, oder eine schon errichtete gekauft wird, dieses spielt keine Rolle. Wichtig ist es aber, dass es sich um eine selbstgenutzte Immobilie handelt. Nur so kann der staatliche Zuschuss vergeben werden. Alle anderen Vorgaben, wie sie bei allen Riester Verträgen, bezüglich der förderberechtigten bestehen, müssen ebenso eingehalten werden. Zudem sind auch nur die Immobilienfinanzierungen zu bezuschussen, die sich innerhalb der EU befinden. In anderen Ländern können die dort gekauften Immobilien nicht durch das Wohnriester bezuschusst werden.

Verträge des Wohnriesters können neu abgeschlossen werden, es können aber auch schon bestehende Verträge in die Baufinanzierung aufgenommen werden. Auch hier ist wieder der Vorteil gegeben, dass die Immobilie als Altersvorsorge anerkannt ist, und die Gelder so direkt verwendet werden können. So kann ein Bausparvertrag heute abgeschlossen werden, mit dem Ziel später, wenn es an der Zeit ist, eine Immobilie zu kaufen. Der Vertrag kann hier angewendet werden, sodass das Guthaben ansteigen wird, da der Staat die bekannten Zulagen leisten wird.

Wichtig ist es, dass auch ein Zuschuss wieder zurückgezahlt werden kann. Liegen die Bedingungen zu dem Erhalt der Zuschüsse nicht mehr vor, dann kann auch das Geld, welches in der Vergangenheit ausgezahlt worden ist, wieder zurück gefordert werden. Dieses ist dann der Fall, wenn die Immobilie verkauft wird, und das Geld aus dem Erlös des Verkaufs nicht in eine neue Immobilie eingesetzt wird. Die Zeitspanne ist auf die Dauer begrenzt, in denen die Verträge gültig sind. Im Anschluss daran kann auch die Immobilie verkauft werden, ohne dass es zu Folgen kommen wird.

Welche Bedingungen müssen für die Wohn-Riester Rente erfüllt sein?

Wie bei anderen staatlichen Förderungen gibt es auch hier verschiedene Bedingungen die erfüllt werden müssen. Um zu erfahren ob Sie Förderungsberechtigt sind können Sie im §79 EStG nachsehen. Hier steht:

Förderungsberechtigt sind alle rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer, Beamte, versicherungspflichtige Selbstständige und Bezieher von Arbeitslosen- bzw. Krankengeld. Für manche Personen ist es dennoch möglich eine Wohn-Riester Förderung zu erhalten obwohl Sie laut dem Gesetzt nicht zu den berechtigten Personen gehören. Ist einer von zwei Eheleuten Förderungsberechtigt, kann für jeden ein separater Vertrag abgeschlossen werden. Auch Teilzeitkräfte können eine Riester Rente nutzen. Sie müssen hierfür auf die Sozialversicherungsfreiheit verzichten und Rentenversicherungsbeiträge zahlen.

Die Vorteile der Wohn-Riester Rente

Wer eine Wohn-Riester Rente beansprucht, nimmt ein Darlehen in Anspruch. Die Zulagen die einer Förderungsberechtigten Person zustehen werden automatisch mit diesem Darlehen verrechnet. Die Höhe der zugesicherten Zulangen können sich, von Person zu Person unterscheiden.
Förderungsberechtigt ist nicht nur der Vertragsinhaber selbst, sondern es werden noch weitere Personen mit in die Förderung einbezogen – die Kinder. Dies gilt aber nur, solange die Kindern Kindergeldberechtigt sind, danach verfällt dieser Förderungsanspruch. Für den Riester Vertrag bekommt der Vertragsinhaber eine Förderung von 154 Euro pro Kalenderjahr. Ist dieser bei Unterzeichnung des Vertrags unter 25 Jahre alt, bekommt er einen einmaligen Bonus von 200 Euro ausgeschüttet. Bei den Förderungen für kindergeldberechtigten Kinder gibt es unterschiedliche Förderungen. Sind diese nach 2008 geboren erhält man eine Förderung von 300 Euro pro Jahr. Für Kinder die vor 2008 auf die Welt gekommen sind nur 185 Euro. Diese Werte gelten pro Kind und pro Kalenderjahr. Je mehr Kinder der Vertragsinhaber hat, desto höher können seine jährlichen Förderungsmittel sein.

Sparen durch Wohn-Riester Rente

Die Wohn-Riester Rente kann steuerliche Vorteile mit sich bringen. Denn es ist möglich, sie am Ende des Jahres, in seiner Steuererklärung geltend machen. Sie zählt als Sonderausgabe. Dadurch ist es möglich bis maximal 2100 Euro steuerlich geltend zu machen. Ob und wie hoch eine Rückerstattung ausfällt hängt jedoch von der individuellen finanziellen Situation des Vertragsinhabers ab.
Ein weiteres Sparpotenzial gibt es durch die Förderungsmittel. Diese ermöglichen eine schnellere Tilgung des Darlehens. Für die verkürzte Laufzeit fallen keine weiteren Zinsen an. Diese kann man dadurch einsparen. Gerade bei einer Immobilienfinanzierung fallen oft hohe Zinszahlungen an, denn die meisten Finanzierungen besitzen eine lange Laufzeit oder eine hohe Kreditsumme. Durch die Förderungsmittel kann man hier einen vier oder gar fünfstelligen Betrag einsparen.

Vorteile:

  • für die Kreditrückzahlung einsetzbar, aber auch als Bausparvertrag
  • Auszahlung vor dem Eintritt in das Rentenalter

Nachteile:

  • Rückzahlung von Zulagen, wenn die Immobilie nicht selbst genutzt wird,
  • nur für neue Bauvorhaben umsetzbar

geeignet für Menschen, die

  • den Wunsch haben, mit dem Eigenheim für das eigene Alter vorzusorgen,
  • einen Bausparvertrag abschließen möchten

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